In unserer Online Edition haben wir ein Programm mit Filmen deutscher Exilanten in den Niederlanden der 1930er Jahre zusammengestellt. Ergänzt wird das Programm durch einige Specials und Online-Veranstaltungen.  

Die Filme sind ohne Anmeldung zugänglich und kostenfrei. Gerne können Sie aber durch den Kauf einer virtuellen Kinokarte einen frei wählbaren Betrag spenden. Die Hälfte der Einnahmen geben wir an das Kommunale Kino Metropolis weiter.

Virtuelle Kinokarte

Falls Sie eine Spende  lieber direkt überweisen möchten anstatt paypal zu benutzen, geht auch das. Unser Konto: CineGraph e.V. – IBAN: DE33200505501241128212 – BIC/SWIFT: HASPDEHHXXX (Hamburger Sparkasse). Bitte bei Betreff “Virtuelle Kinokarte” angeben!

cinefest Eröffnung 2020

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Eröffnung 33. Internationaler Filmhistorischer Kongress

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Die Filme

Fast alle Filme haben deutsche und/oder englische Untertitel, die zum Teil extra für die online Ausgabe des cinefest erstellt wurden.
Die Einführungen sind in deutscher oder englischer Sprache.

Deutsche Filme aus der Desmet-Collection des Eye Filmmuseum

online ab 19. November!

 

Anlässlich des cinefest 2020 stellt das Eye Filmmuseum eine Reihe früher deutscher Spielfilme und Dokumentarfilme aus der berühmten Desmet Collection auf seine Desmet Playlist auf YouTube zur Verfügung. Bisher waren in der Playlist viele amerikanische, französische und italienische Filme zu finden, aber frühes deutsches Kino fehlte zum großen Teil. Die frühen deutschen Filme der Desmet Collection waren für die Entdeckung und Aufwertung des frühen deutschen Kinos »vor Caligari« von größter Bedeutung. Mit diesem Upload schließt Eye eine wichtige Lücke beim Zugang zu wertvollen Filmen. Hoffentlich folgt noch mehr.

Überprüfen Sie z.B. die Filme von Joseph Delmont mit ihren spannenden Verfolgungen in Das Recht aufs Dasein und ihren einzigartigen Schauplätzen von Rotterdam 1913 sowie dem niederländischen malerischen Fischerdorf Marken in Der geheimnisvolle Klub und Auf einsamer Insel

Einige Dokumentarfilme sind nicht identifiziert, daher haben einige nur niederländische und keine Originaltitel, auch die Produktionsjahre sind nur ungefähr. Zu manchen Spielfilmen fehlen detaillierte Daten. Falls Sie Hinweise zur Identifizierung haben, freuen wir uns über eine Mitteilung.

Special:

Nur ein Viertelstündchen

D 1932. Regie: Alwin Elling. 21 min. Mit: Truus van Aalten, Theo Lingen, Robert Eckert

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Doktor Theobald Süßkind, Privatdozent der Zoologie, hält in seiner Wohnung zahlreiche Tiere. Über sein ausgeklügeltes Tagesprogramm führt Fräulein Lindy ein strenges Regiment, von der Morgengymnastik, Fütterung der Tiere bis zur Nachtruhe. Als Theobalds alter Schulfreund Bob eintrifft, verordnet Lindy Mittagsschlaf für Theobald – »nur ein Viertelstündchen« – und gestaltet ihr eigenes Tagesprogramm – mit Bob.

Schwungvoller Kurzfilm mit der quirligen Truus van Aalten.

Dood Water

NL 1934. Regie: Gerard Rutten. Kamera: Andor von Barsy. 100 min. OmeU
Mit: Jan Musch, Theo de Maal, Bets Ranucci-Beckman, Arnold Marlé, Max Croiset

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Nach der Eindeichung der Zuiderzee 1932 bleiben die Netze der Fischer von Vordendam immer häufiger leer. Manche von ihnen resignieren oder ziehen weg. Einer aber besorgt sich Dynamit … Ein aufwühlendes Binnenmeerdrama mit dokumentarischen Teilen und avantgardistischem Touch. Zur Musik des Berliner Filmkomponisten Walter Gronostay singt der »Barrikaden-Caruso« Ernst Busch.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/dood-water

Het mysterie van de Mondscheinsonate (Das Geheimnis der Mondscheinsonate)​

NL 1935. Regie: Kurt Gerron. 91 min. OmU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit Wiesje van Tuinen, Louis Saalborn, Annie Verhulst, Louis de Bree, Egon Karter, Darja Collin

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Ein Varieté-Tänzer gerät unter Mordverdacht. Alle Indizien sprechen für seine Schuld – nur Beethovens »Mondscheinsonate« nicht … Ein verzwicktes detektivisches Rätselspiel, dessen Kameraarbeit mit ihren ausgeprägten Hell-Dunkel-Kontrasten Stilelemente des Film Noir vorwegnimmt. – Regisseur Kurt Gerron wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/het-mysterie-van-de-mondscheinsonate

De Kribbebijter (Der Griesgram)

NL 1935. Regie: Hermann Kosterlitz, Ernst Winar. 90 min. OmU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit Cor Ruys, Louis de Bree, Fritz van Dongen, Dolly Mollinger, Louis Borel, Fien de la Mar, August Kiehl

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Ein bärbeißiger Baron will die Gattenwahl seiner Kinder bestimmen. Als sein Sohn eine Sekretärin heiratet, enterbt er ihn. Doch als seine Schwiegertochter unter falschem Namen seine Haushälterin wird, ist er sehr angetan von der patenten Frau … Die Familiengroteske der deutschen Autorin Jane Beß lobte die Presse als einen »Anfall mit Lachgas, der für Entspannung und Heiterkeit sorgt«.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/de-kribbebijter

Komedie om Geld (Komödie ums Geld)​

NL 1936. Regie: Max Ophüls. Buch: Walter Schlee u.a. Kamera: Eugen Schüfftan. 82 min. OmU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit Herman Bouber, Matthieu van Eysden, Rini Otte

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Ein Amsterdamer Bankbote wird wegen vermeintlicher Unterschlagung zunächst entlassen, kurz darauf jedoch zum Direktor des geschädigten Geldinstituts ernannt. Beinahe zu spät durchschaut der soziale Aufsteiger die Schwindelfirma und die kapitalistische Logik ihrer Immobilienblase. Eine bravouröse Krisenkomödie mit scharfer Satire und frechen Songs.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/komedie-om-geld

Pygmalion

NL 1936/37. Regie: Ludwig Berger. Kamera: Akos Farkas. Produktion: Rudi Meyer. 93 min. OmeU 
Mit: Lily Bouwmeester, Johan de Meester, Eduard Verkade, Emma Morel

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Professor Henri Higgens wettet mit einem Freund, dass er das Blumenmädchen Liesje Doeluttel innerhalb kurzer Zeit in eine feine Dame verwandeln kann. Gelingt es Liesje ihren Straßendialekt abzulegen und sich in der gehobenen Gesellschaft zu bewähren? Der Film verlegt G. B. Shaws Komödie nach Amsterdam. PYGMALION war Ludwig Bergers erster Film im niederländischen Exil und wurde als Beginn einer eigenständigen niederländischen Filmkunst gefeiert. Heute gilt er als ein zentrales Werk der niederländischen Filmgeschichte.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/pygmalion

Boefje

NL 1939. Regie: Detlef Sierck. Szenarium: Carl Zuckmayer. Kamera: Akos Farkas. 88 min. OmeU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit: Annie van Ees, Guus Brox, Albert van Dalsum, Enny Heymans-Snijders, Piet Bron

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Der 16-jährige Jan Grovers, alias Boefje – gespielt von der damals 45-jähirgen Schauspielerin Annie van Ees – lebt nach seinen eigenen Regeln im Hafenviertel Rotterdams. Von Nachbarn und der eigenen Familie verachtet gerät er von einer Straftat in die nächste, bis ein Pastor sich seiner annimmt. Ein Erziehungsheim soll gegen sein flegelhaftes Verhalten Abhilfe schaffen. Ein Sozialdrama des Regisseurs Detlef Sierck, der noch vor der Premiere die Niederlande Richtung Amerika verließ, wo er als Douglas Sirk bekannt wurde.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/boefje

De Spooktrein (Der Geisterzug)​

NL 1939. Regie: Karel Lamac. Kamera: Otto Heller. Produktion: Rudi Meyer. 62 min, OmU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit Jan Musch, Fien de la Mar, Louis Borel, Adolphe Engers

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Thriller um eine Gruppe Reisende, die auf einem einsamen Bahnhof strandet. Regisseur Karel Lamac drehte den Film nach dem Bühnenstück »The Ghosttrain« (1927) von Arnold Ridley im niederländischen Exil.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/de-spooktrein

Ergens in Nederland (Irgendwo in den Niederlanden)

NL 1940. Regie: Ludwig Berger. Kamera: Akos Farkas. Produktion: Rudi Meyer. 83 min. OmU (Die Untertitel müssen bei YouTube über Settings (Zahnrad-Symbol) angewählt werden)
Mit Lily Bouwmeester, Jan de Hartog, Matthieu van Eysden, Fien de la Mar, Rini Otte

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Ehesorgen eines Minenentschärfers, dessen Frau mit einem Schauspieler durchzubrennen droht. Einfühlsam schildert Ludwig Berger die Probleme der im Krieg alleingelassenen Frauen. 1940 von den Deutschen verboten, wurde der Film 1991 bei einer Preisverleihung anlässlich der Neu-Eröffnung des Nederlands Filmmuseum in drei Kategorien für die »besten Leistungen im niederländischen Film vor dem Zweiten Weltkrieg« ausgezeichnet.

Weitere Informationen: https://www.eyefilm.nl/en/collection/film-history/film/ergens-in-nederland