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Stummfilmkonzert
Zwei Stummfilme mit Pola Negri im Kommunalen Kino Metropolis
Live begleitet von Marie-Luise Bolte
BESTIA
PL 1917/18. Regie: Aleksander Hertz. 48 min
Ihre Karriere begann in Polen, bevor sie in Deutschland zum Stummfilmstar wurde, die Liebe sie nach Frankreich zog und sie in Amerika eine Liebesromanze mit Charlie Chaplin verband: Pola Negri spielt in Bestia, der im 1. Weltkrieg in dem unter deutscher Militärherrschaft stehenden Warschau entstand, die Hauptrolle. Es ist auch der Anfang ihrer Karriere: ein Melodram, in dem sich das Leben der Oberschicht und des Gaunermilieus vermischen. Am 5. Januar 1917 kam Bestia zur Uraufführung. Es ist der einzige polnische Negri-Film, der heute noch existiert und der letzte russisch-polnische Film der Künstlerin, ehe sie 1917 nach Deutschland ging. Regisseur Aleksander Hertz (1879–1928) kommt bezüglich der Filmgeschichte Polens eine überragende Bedeutung zu: Noch während der Zarenherrschaft besaß er die bedeutendste Produktionsfirma in Warschau, die Sfinks.
DIE AUGEN DER MUMIE MÂ
D 1918. Regie: Ernst Lubitsch. 63 min
Auf einer Reise durch den Orient sucht der Maler Alfred Wendland das Grab der Mumie Ma. Er wird gewarnt: “Die Augen leben!” Alleine steht er vor der Grabkammer, in der der furchterregende Wächter Radu (Emil Jannings) eine schöne Ägypterin (Pola Negri) versteckt, die Ma täuschend ähnlich sieht. Wendland rettet das Mädchen und bringt sie nach Europa, wo sie als Tänzerin auftritt. Aber Radu ist ihnen auf den Fersen …
Gefördert durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit



